28. April 2020 TIMAFOTO 0Comment

Wenn wir heute mit der Fotografie beginnen würden und bereits die Erfahrung von heute hätten… dann würden wir viel Geld sparen!
Zuerst braucht man eine Kamera und hier beginnen die Glaubenskriege: Canon, Nikon, Sony, Fuji oder welchen Hersteller? Was für ein Stativ? Brauche ich einen Blitz und wenn, dann welchen? Und welche ergänzende Blitztechnik? Filter brauche ich auch?
Ist das nicht alles übertrieben, gerade für den Anfang? Ja, sagt der eine, der erst Grundlagen lehren will. Nein, sagt der Andere, der zeigen will, wie vielfältig die Fotografie ist. Wir sagen Dir unsere Meinung, mit dem Rückblick auf 15 Jahre Fotografieerfahrung und über 5 Jahre Fototrainererfahrung.

Welche Kamera?
Hier wirst Du sehr viele Meinungen hören und wir als Canon-User sagen Dir: kaufe eine Sony! Das meinen wir ernst, denn die neue A6600 bietet alles was man braucht. Ja, der Preis ist abschreckend, aber dafür kannst Du auf Grund des eingebauten Bildstabilisators, sehr günstige Objektive ohne Stabilisator kaufen!
Der Autofokus von Sony ist unschlagbar. Gesichtserkennung ist ein alter Hut, aber Augen und sogar Tieraugenerkennung ist schon eine Klasse für sich.
Kantenanhebung oder Fokuspeaking bringen Dir spielend leicht das manuelle Fokussieren bei oder unterstützen Dich falls der Autofokus mal nicht… ach Blödsinn!
Weitere Vorteile findest Du sicher selbst heraus!
Wir als Canon-User sagen, dass Sony der einzige Hersteller ist, der auf die Wünsche der Kunden eingeht… Canon verschläft diese Entwicklung seit Jahren komplett!

Welches Stativ?
Wer billig kauft, kauft zweimal… ist so! Ein Objektiv sollte vielseitig einsetzbar sein, also viele Positionen liefern können. Es kann sein, dass Du vielleicht mal eine bodennahe Aufnahme mit dem Stativ machen willst, dann sollte es das können. Vielleicht willst Du mal die ganze Nacht unterwegs sein, dann sollte es leicht sein, weil Du es tragen musst. Aber es muss auch stabil sein, damit es standfest ist. Der Eine mag einen drei-Wege-Neiger, der Andere einen Kugelkopf… auch Du wirst das für Dich entscheiden müssen.
Wir geben momentan eine klare Kaufempfehlung für das Rollei C5i. Wir nutzen es besonders leicht in der Carbon-Version.

Welcher Blitz?
Natürlich ist „natives Zubehör“ immer das Beste… aber auch das Teuerste! Je nach Kamera gibt es einen Alternativmarkt.
Ein Blitz von Canon kostet schnell um 500,- €. Für diesen Preis bekomme ich fünf vergleichbare Geräte der Fa. Yongnuo. Der Nachteil ist, dass diese nach einem fallenlassen meistens nicht mehr arbeiten… der von Canon kann überleben.
Wir haben unsere chinesische Alternative nie bereut!
Dann kommt schnell die Frage auf, was der Blitz können muss: Master/Slave (Blitz kann andere Blitze auslösen / durch andere Blitze ausgelöst werden), HSS (High-Speed-Synchronisation bedeutet, dass der Blitz nicht an die Kameraseitige Blitzsynchronzeit gebunden ist) sind unserer Meinung Features, die ein Blitz haben muss! TTL (Through the Lens, meint Belichtungsmessung durch die Linse) ist nett, aber kein muss.
Wenn man sich Blitzauslöser anschafft, damit der Blitz nicht auf der Kamera steckt (weil das sch… aussieht), dann musst Du darauf achten die Protokolle HSS und ggf. TTL mit unterstützt werden!

Welche Filter?
Da auch hier Glaubenskriege ausbrechen, beschränken wir uns auf ND-Filter und auf unsere Erfahrungen.
Wir nutzen von der Fa. Haida die „Haida Slim PRO II“ als ND8, ND64 und ND1000. Wir haben nie andere Filter gebraucht oder vermisst. Die Bildqualität ist toll, es gibt keine farblichen Veränderungen oder Verzerrungen (was wir bei billigen Filtern erlebten).
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist super!

Abschließend sei erwähnt, dass ein Ersatzakku nie eine falsche Entscheidung ist! Wir haben immer auf Originale der Hersteller gesetzt.

Hier eine Liste, was wir anschaffen würden, wenn wir im Mai 2020 mit der Fotografie beginnen würden:

Es handelt sich um Affiliate-Links

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